Du musst nichts werden. Du bist schon wer.
Impulse für junge Menschen über das, was in jeder und jedem von ihnen steckt.
Jugendliche hören früh, was sie können und was angeblich nicht. Ein Teil davon stammt aus ihrer Familie, ein Teil aus der Schule, ein Teil aus Vergleichen, die sie in ihrem Handy ständig mitlaufen haben. Aus diesen Sätzen entsteht das Bild, das sie von sich selbst haben, oft ohne dass sie je bemerkt hätten, wie es dorthin kam.
In meinen Vorträgen mache ich sichtbar, dass Glaubenssätze weitergegeben werden wie Familienrezepte, und dass jede und jeder selbst entscheiden kann, welche davon bleiben dürfen. Ich erzähle von meinen eigenen Umwegen, von den Stimmen, die mir abrieten, und von den Momenten, in denen ich trotzdem losging. Dazwischen liegt das, was mich seit Jahren beschäftigt, nämlich warum wir handeln, wie wir handeln, und was Psychologie und Neurowissenschaft heute über menschliches Verhalten wissen.
Die wichtigste Botschaft ist dabei eine einfache. Jeder junge Mensch bringt etwas mit, das diese Welt braucht. Herauszufinden, was das ist, gehört zu den lohnendsten Aufgaben eines Lebens.
Für Schüler:innen (meist ab der achten Schulstufe), für Pädagog:innen auch als eigener Impuls.
Dauer: ca 45 Minuten bzw. nach Absprache
WENN EIN VORTRAG ZU WENIG IST
Ein Vortrag bewegt etwas für sechzig Minuten. Was danach wirklich trägt, sind Menschen, die bleiben. Chancen und Bildungswege werden in Österreich immer noch stark vererbt, und dagegen hilft kein einzelner Impuls, sondern regelmäßige Beziehung.
Genau deshalb habe ich Sindbad in Vorarlberg aufgebaut. Sindbad ist ein 1:1-Mentoringprogramm, das Jugendliche acht bis zwölf Monate lang von engagierten Menschen begleiten lässt, auf dem Weg in die eigene Zukunft. Mentor:in und Mentee treffen sich regelmäßig zu zweit, sprechen über Stärken und über das, was möglich ist.
Sindbad schafft in ganz Österreich Beziehungen mit der Vision einer Gesellschaft, in der junge Menschen miteinander in Verbindung treten und gemeinsam Chancen ergreifen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft.
Wenn Sie in Ihrer Klasse Jugendliche haben, für die so eine Begleitung viel verändern würde, stelle ich den Kontakt gern her.